Noch vor 100 Jahren bewohnte der auch als Uraleule bezeichnete Habichtskauz die Wälder Österreichs. Gegen Mitte des 20. Jhdt. verliert sich seine Spur und die Art verschwand aus Österreich – sie gilt seither als ausgestorben.

Im. 19. und 20. Jahrhundert siedelten und brüteten Habichtskäuze aus Slowenien und ggf. aus Böhmen zeitweise in den Wäldern Österreichs:


 
1661               Salzburg  
1851 – 1863   im Gebiet des Almtals (Oberösterreich)  
1884 – 1889   im Bereich des Plöckenpasses (Kärnten, an der Grenze zu Italien)  
1885               in der Nähe von Klagenfurt (Kärnten)  
1928               Osttirol  
bis 1950         in der Steiermark sowie im Rosaliengebirge und Mostviertel (NÖ)

Danach werden Habichtskäuze nur noch sporadisch in Österreich nachgewiesen.